Artikelaktionen

Texte

von Irene DollingerZuletzt verändert: 25.09.2008 18:21


Glück ist Liebe, nichts anderes.

Wer lieben kann ist glücklich.


H. Hesse



Mit der Auswahl der Texte für die Hochzeitsmesse haben wir uns besonders viel Mühe gegeben. Schließlich sollte die Messe traumhaft werden und mit den besonders schönen Texten wollten wir uns  natürlich auch ein wenig idenzifizieren. Und, es WAR traumhaft, romantisch, wunderschön und bewegend.



Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst

Eine alte Legende erzählt, dass es zwei Menschen gab,
die überaus glücklich miteinander lebten.

Sie waren zufrieden mit dem, was sie hatten und miteinander teilten.

Ihre Liebe wuchs durch die Jahre des Zusammenlebens.

Niemand konnte diese Liebe zerstören.

Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo in weiter Ferne,
vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrschte.

Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst.

Die Beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen.

Der Weg war lang und voller Entbehrungen.

Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren,
doch aufgeben wollten sie nicht.

Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür,
wie sie im Buch beschrieben war.

Hinter dieser Tür sollte es sich befinden:
das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens.

Welch eine Spannung war in ihnen.

Wie sollte er aussehen, der Ort an dem der Himmel die Erde küsst,
der Ort, an dem ein solches Glück herrscht?

Sie klopften an, die Tür öffnete sich.

Sie fassten sich an der Hand und traten ein.

Da standen sie nun - wieder mitten in ihrer Wohnung!

Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zu Hause angekommen.

Und sie verstanden:

Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst, ist dort, wo Menschen sich küssen.

Der Ort, wo der Himmel sich öffnet, ist der Ort, wo Menschen sich füreinander öffnen.

Der Ort des großen Glücks ist der Ort, wo Menschen sich glücklich machen.

 (nach einer alten Legende)



 

 

LESUNG aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther       (13, 4-8)


Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.

Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend.

Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.

Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand.

Einmal werden keine Propheten mehr zu uns sprechen,

das Beten in anderen Sprachen wird aufhören,

die Erkenntnis der Absichten Gottes mit uns wir nicht mehr nötig sein.

Nur eins wird bleiben:

DIE LIEBE.



Trauspruch:

 
Irene/Robert, vor Gott und all unseren Lieben nehme ich dich an als meine Frau/meinen Mann.

Ich will mir Dir lachen und weinen, reden und schweigen.

Ich will deine Stärken fördern und mit deinen Schwächen geduldig sein.

Auch in schweren Zeiten will ich dich Tag für Tag auf’s Neue suchen und mich immer wieder von Dir finden lassen.

Alle Tage unseres Lebens will ich Dir treu sein und dich lieben, wie Gott dich gemeint hat.

Trage diesen Ring als Zeichen meines Versprechens:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.







Die Hochzeitskerze spricht

Ich habe es gesehen,
meine kleine Flamme war dabei
als ihr die Hände ineinander gelegt
und euer Herz verschenkt habt.

Ich bin mehr als nur eine Kerze,
mehr als nur ein Geschenk,

ich bin eine stille Zeugin
im Hause eurer Liebe
und wache stets über euch.

An Tagen, an denen die Sonne scheint,
brauche ich nicht zu brennen.

Aber wenn ihr vor Freude ausser euch seid,
oder ein schöner Stern
am Horizont eures Lebens erscheint,
dann zündet mich an.

Zündet mich an, wenn es dunkel wird,
wenn in eurer Liebe Sturm einbricht,
wenn Streit da ist,
wenn ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.

Zündet mich an,
wenn der erste Schritt zu tun ist,
und ihr wisst nicht wie,
wenn ihr die Aussprache sucht,
aber keine Worte findet,
wenn ihr euch umarmen möchtet,
aber eure Arme sind wie gelähmt,
dann zündet mich an.

Mein kleines Licht ist für euch
ein deutliches Zeichen,
hell und klar.

Es spricht seine eigene Sprache,
eine leichte Sprache
die der andere gleich versteht.

Ich bin eure Hochzeitskerze.
Ich hab euch beide gern.

Lasst mich brennen, wann und wie lange es sein muss,

bis ihr beide dann gemeinsam,
 Wange an Wange,

mein Licht ausblasen könnt.

Dann sage ich dankbar:

Bis zum nächsten Mal.







Ich meine dich ganz

Du schwebst wie ein himmlischer Traum
durch mein Herz, bewegst mein Denken.
Robert, ich meine Dich ganz.

 Nicht eine Nacht, ein Wochenende, den Sommer über.
Irene, ich meine Dich ganz.

 Nicht, bis es einem von uns zu anstrengend
oder zu langweilig wird,
Robert, ich meine dich über Zeiten hinaus.

 Irene, ich meine dich ganz,
mit Freuden und Trauer, mit Wünschen und Ängsten.
mit Gaben und Fehlern und schließe nichts aus.

 Wir meinen uns ganz.
Unsere Ringe sprechen aus, was wir tun:
Du für mich, ich für dich.






Afrikanischer Segen:

 Der Herr segne Euch
Er erfülle Eure Füße mit Tanz
Und Eure Arme mit Kraft.

Er erfülle Euer Herz mit Zärtlichkeit
Und Eure Augen mit Lachen.

 Er erfülle Eure Ohren mit Musik
Und Eure Nase mit Wohlgerüchen.

Er erfülle Euren Mund mit Jubel
Und Euer Herz mit Freude.

Er schenke Euch immer neu
Die Gnade in der Wüste:
Stille, frische Wasser und neue Hoffnung.

 Er gebe uns allen immer neu die Kraft,
der Hoffnung ein Gesicht zu geben.

 Es segne Euch der Herr.




 

Fürbitten:

1.
Guter Gott,
du hast die Brautleute Irene und Robert zusammengeführt. Halte deine Hand schützend über ihren gemeinsamen Lebensweg.

2.
Robert und Irene haben JA zueinander gesagt. Bewahre sie in gegenseitiger Liebe und lass sie miteinander glücklich werden.

 
3.
Guter Gott,
erneuere die Gnade des Ehesakramentes in allen Ehepaaren die hier anwesend sind und begleite alle Partnerschaften mit deiner Gnade.

 
4.
Segne die Geschwister und Freunde des Brautpaares sowie alle Verwandten und hier Anwesenden und mach diesen Tag für uns alle  zu einem Tag der freudigen Erinnerung.

 
5.
Stärke in allen Christen den Glauben an deine Liebe und Treue und lass sie Vorbild werden für ein friedliches Zusammenleben.

 
6.
Schenke unseren Verstorbenen, deren wir heute besonders gedenken, die Vollendung ihres irdischen Lebens in der Herrlichkeit des ewigen Reiches.

 

 

« Januar 2011 »
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31
Infos
Deine Stimme gegen Armut

dolle@jabber.linux.it jabberid

tigerente@jabber.linux.it jabberid




Counter

 

Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: